Porta Temporum

Über uns

Über uns

Porta Temporum verfolgt das Ziel, mittelalterliche Kunst und Sachkultur erlebbar zu machen. 

Wir verbinden praktizierte Buchkunst mit Methoden der musealen Geschichtsvermittlung, um Geschichte für unterschiedliche Zielgruppen lebendig und erlebbar zu gestalten. In unseren Workshops dreht sich daher alles um das eigene kreative Ausprobieren: Niedrigschwellig und zum Mitmachen werden spannende Techniken der Buchkunst und Aspekte der mittelalterlichen Alltagskultur lebendig und verständlich. 

Pauline Zschach

Mediävistische Germanistin, Vermittlerin, Kalligraphin und Buchmalerin

In ihrem Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Rostock spezialisierte sich Pauline Zschach auf die germanistische Mediävistik, half am Lehrstuhl von Prof. Dr. Holznagel und sammelte praktische didaktische Erfahrungen an Schulen. Mit einer Analyse des Tierepos „Reinhart Fuchs“ schloss sie ihr Bachelorstudium erfolgreich ab. Zusätzlich qualifizierte sie sich durch den Zertifikatskurs „Aktivposten Kulturgut“ der Universitätsbibliothek Rostock. Nach ihrem Masterabschluss begann sie eigenständig zum Beginenwesen zu forschen und setzte sich mit mittelalterlicher Frauengeschichte auseinander.

Pauline Zschach war privat stets künstlerisch tätig. Ihre Faszination für mittelalterliche Buchkunst reichte über ihr Studium hinaus, sodass sie sich mit der Schriftkultur im Mittelalter und dessen Bedeutung für Frauenmystik näher auseinandersetzte. Bei ihrer praktischen Umsetzung von Illumination und gotischer Kalligraphie ist sie besonders für die Unterweisungen von Julia Baxter, Ben Farnell und Markéta Poskočilová sowie Theophilus Presbyter dankbar.

Tim Tönsing

Historiker, Vermittler, Kalligraph und Buchmaler

Tim Tönsing studierte zunächst Architektur, später Geschichte und Philosophie an der Universität Rostock. Hier spezialisierte er sich auf mittelalterliche Geschichte und dem Museum als außerschulischen Lernort. Mit seiner Abschlussarbeit „Die Modeentwicklung des 13. Jahrhunderts“ erlangte er sein erstes Staatsexamen. Seine besondere Leidenschaft blieb die Museumsarbeit: Nach einem Praktikum im Kulturhistorischen Museum Rostock arbeitete er im Medeltidsmuseum Stockholm, wo er eine Sonderausstellung im Staatlichen historischen Museum wissenschaftlich begleitete und Angebote zur Wissensvermittlung entwickelte.

Die Wirkmacht von Bildern begleitete Tim Tönsing durch sein gesamtes Studium. Sein fachliches Interesse an historischer Kunst spielte für seine Abschlussarbeit eine entscheidende Rolle, in der er eine Methode zur quantitativen Auswertung von Miniaturen mittelalterlicher Handschriften entwickelte. Als ein stets kreativ tätiger Mensch widmete er sich der Umsetzung von historischen Mal- und Schreibtechniken. In diesem Schaffen ist er besonders für die Unterweisungen von Julia Baxter, Ben Farnell und Markéta Poskočilová sowie Theophilus Presbyter dankbar.